Edles Holzdeck

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Edles Holzdeck

Holzdecks sind sehr beliebt und werden an Altbauten sowie auch an neuen Häusern gerne als Terrasse angelegt. Kombiniert mit einem Steingarten und modernen Terrassenmöbeln lädt eine Holzdeck-Terrasse einfach zum Verweilen ein!

 

Man entscheidet sich für ein Holzdeck nicht weil es besonders günstig ist (dazu später mehr), sondern weil es warm und wohnlich wirkt und dadurch eine gemütliche Atmosphäre entsteht.

 

Ein Holzdeck ist einfach eine schöne Alternative zu Steinplatten und hat den Vorteil dass es im Sommer nicht so stark aufheizt. Dadurch kann man auch bei starker Sonneneinstrahlung (Südseite) noch barfuß darauf laufen.

 

Das war auch ein Grund für uns eine Holzdeck um den Traumpool anzulegen.

Wenn man grundlegendes beim konstruktiven Aufbau beachtet, hat man lange Freude an einem Holzdeck und kann es zudem auch selber bauen.

 

Das Thema Holzdeck ist sehr komplex, daher werde ich in diesem Kapitel auch auf verschiedene Holzarten und Unterkonstruktionen eingehen, auch wenn diese im aktuell beschriebenen Projekt „Traumpool-selber-gebaut.de“ nicht detailliert gezeigt werden.

 

Terrassenplanung:

Eine genaue Zeichnung und Planung der Holzdecks ist natürlich sehr wichtig, aber für den Gang zum Holzhändler reicht zunächst einen grobe Skizze mit den Längen und Breitenangaben aus.

 

Um eine genaue Zeichnung der Holzterrasse anfertigen zu können muss ich nämlich wissen welche Terrassendiele später aufgeschraubt wird. Diese gibt es in unterschiedlichen Längen, Breiten und Holzdicken wodurch der konstruktiven Aufbau der Auflagebalken und das exakte Terrassenmaß beeinflusst wird.

 

Es ist natürlich schöner, wenn die letzte und somit abschließende Terrassendiele als „ganzes Brett“ verlegt werden kann und man dies nicht aufgrund schlechter Planung in der Breite auftrennen muss.

 

Holzauswahl:

Tropenholz ja oder nein? Das Thema ist nicht einfach und muss auch jeder für sich entscheiden. Nur so viel von meiner Seite zu diesem Thema, bei einer sibirischen Lärche denkt man… Lärche = unbedenklich!

Dem ist leider nicht so! Wie ein Bericht des WWF deutlich macht bleibt auch dieses Holz nicht von Raubbau verschont, ob Sibirische Eiche oder auch Sibirische Lärche!

 

Quelle: wwf

Das Holz eines Eichentischs stammte aus Sibirien. Das wäre an sich kein Vergehen, würden nicht 50 % des Holzes aus Russlands Fernem Osten aus illegalen Quellen stammen…

 

Legalität ist eine wichtige (eigentlich selbstverständliche), aber nicht ausreichende

Grundlage, um Wälder zu schützen, da es auch legalen Raubbau gibt.

 

Aus diesem Grund empfiehlt der WWF beim Kauf und Verkauf von Holz- und Papierprodukten immer, den Angeboten recycelter oder FSC-zertifizierter Artikel den Vorzug zu geben.

 

Wenn Sie sich also für Tropenholz für das Terrassendeck entscheiden, dann empfehle ich auf jeden wir das FSC-zertifiziertes Holz einzusetzen. FSC steht für Forest Stewartship Council – eine internationale Organisation die sich weltweit für nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt.

Leider gibt auch dieses FSC Produktsiegel keine 100% Sicherheit da es gerade bei stark nachgefragten Holzarten leider auch gefälscht wird – schade!

 

Zudem sind seit einigen Jahren sogenannte WPC (Wood-Plastic-Composite) Terrassen- dielen auf dem Markt. WPC Terrassendielen werden im Extrudierverfahren aus 50 – 90 % Holzmehl oder anderen Pflanzenfasern und einem Anteil Kunststoff meist aus PP (Polypropylen) hergestellt.

Der Haupt Vorteil dieses WPC Materials ist meiner Meinung nach die Splitterfreiheit.

Bei Verwendung dieses Materials kann ein Splitter im Fuß garantiert ausgeschlossen werden.

Mehr Vor und Nachteile zu diesem Produkt in der Rubrik Holzübersicht (noch in Arbeit)

 

Zur Holzübersicht… (noch in Arbeit)

 

 

Kapielbeschreibung noch in Arbeit:

Unterschiedliche Befestigungsarten,

Holzarten,

Riffel auf der Fläche ja / nein

Schotter im Unterbau ja / nein

...

sehr komplexes Thema, daher wird die Ausarbeitung stückweise erarbeitet!

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Edles Holzdeck selber gebaut:

1. Als Unterkonstruktionsmaterial verwenden wir Bangkirai 70/42 Kantholz, das ist witterungsbeständig und sehr haltbar. Der Balkenabstand richtet sich nach der Dicke der Deckbretter, wir haben bei unseren 22 mm Bretter 45 cm gewählt.

3. Natürlich sollte man darauf achten, dass die Dübel in einen Betonkern treffen und nicht ganz im Polystyrol stecken. Sind die Dübel verankert wird Silikon um die Dübel herum angegeben.

5. So werden im Abstand von ca. 1m Lagerhölzer von der Hauswand zur Poolwand aufgelegt und verschraubt. Zum abstützen großer Höhen verwenden wir 70x70mm Bodeneinschlaghülsen.

7. Damit später die Deckbretter überall sicher aufliegen und nicht nachgeben wurden auch um die römische Treppe herum Kanthölzer angebracht.

9. Der Balken am Rand ist sehr stabil, daran werden die Unter-Konstruktionshölzer mit Edelstahlwinkel angeschraubt.

11. Damit der Stoß der Bretter lange Zeit eben bleibt wurden stirnseitig Domino Dübel in die 1,7m langen und 75 cm breiten Bretter ein gefräst. Oben erhalten alle Bretter einen 4mm Radius.

13. Eine Richtschnur hilft später die Deckbretter in einer Flucht anschrauben zu können.

15. Von der Treppe aus legen wir zunächst noch mal 5 Reihen Deckbretter mit einem Stoßversatz von 45 cm.

17. Nun den Überstand genau an das Deckbrett ansägen und einbauen, alle folgenden Bretter auf die gleiche Weise zuschneiden dann passt die Rundung perfekt.

19. Damit das Holzdeck nicht klappert, werden die Verbindungskrallen mit Vorspannung gefräst, so dass sich das Brett erst mit dem Einschrauben nach unten zieht.

19. Fehlerbeschreibung, was man falsch machen kann!

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2. Da die Erde um den Pool herum sich noch setzten wird, haben wir den Steg kurzerhand zwischen den Pool und der Hauswand frei aufgehängt und nur in der Mitte abgestützt. An der Poolwand verwenden wir spezielle Dübel für Polystyrol Fassaden.

4. Jetzt wird der Edelstahlwinkel angeschraubt, das Silikon dient als Dichtung und verklebt gleichzeitig den Winkel noch zusätzlich.

Pflanzkübel als runde Abböschung angelegt

6. Die Bodeneinschlaghülsen haben wir natürlich in den gewachsenen Boden eingeschlagen damit sich diese nicht setzten können. An der römischen Treppe haben wir seitlich Auflagen an gedübelt.

8. Zur Abböschung hin haben wir eine dicken Balken 12x 20 cm aus KVH Holz angebracht. Dieser bietet einen schönen Abschluss zum Steingarten und eine stabile Anschraubmöglichkeit für die Treppe.

10. Jetzt heißt es Deckbretter vorbereiten. An den ausgehobelten Brettern werden seitlich 4m breite Schlitze für eine Krallenbefestigung ein gefräst. Ein Balken mit Anschlaghölzern dient als Schablone.

12. Sind alle Bretter sauber geschliffen werden diese geölt, dafür haben wir ein Spendersystem Surfix und das entsprechende Outdoor Öl verwendet.

14. Wir starten mit der ersten Reihe direkt an der römischen Treppe, da wollen wir die Bretter nicht gestückelt sondern an einem Stück durchgehend.

16. Zum Anpassen der Bretter die Rundung grob an das Brett ansägen, so dass das Brett an der richtigen Position passt, dann mit einem 15mm Klotz die Rundung kopieren.

18. Die 1,7 m langen Bretter haben wir mit 45 cm Versatz verlegt, das ist optisch mal was anderes und passt hervorragend zum Treppenbild.

20. Leider war nicht immer schönes Wetter beim Poolbau, doch dieser Anblick war einzigartig...!

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